Geschrieben von Roland Jungi (Mediaverantwortlicher)
Dienstag, 1. Juni 2010
Schon während der soeben zu Ende gegangenen Saison wurde Thomas Gübeli, der Burgdorfer Stadtrat und jetzt neuer Vorsitzende, von Fredy Schwab, seinem Vorgänger, in die wichtigen Geschäfte der Wizards eingeführt. Mit grossem Applaus wurde Gübeli anlässlich der Hauptversammlung in sein neues Amt gewählt und Schwab für seine geleisteten Dienste verabschiedet.
Wie sieht Gübeli die Zukunft der Wizards? „Ich habe viele Ziele, welche ich mit dem Klub erreichen möchte. Zu aller erst werde ich eine Konsolidierung durch-, d.h. ich werde mit neuen Strukturen die von meinem Vorgänger begonnene Arbeit weiterführen. Um die Freude am Unihockey anzukurbeln und neue Spielerinnen ins Boot zu holen, müssen wir eine Plattform bieten. Dabei gilt es für mich, den Spagat zwischen Spitzen- und Breitensport aufrecht zu halten. Es ist mir aber auch ein Anliegen, die Imagepflege voranzutreiben." Welche Forderungen stellt er an das SML-Team? „Nach der sehr guten letzten Saison erwarte ich nicht weitere Riesenschritte. Ich hoffe, resp. erwarte, dass sich das Team um Trainer Casanova für die Finalrunde qualifizieren kann, d.h. Rang 6 oder besser!"
Der neue Präsident, Thomas Gübeli (rechts), dankt dem scheidenden Präsidenten Fredy Schwab für seine geleisteten Dienste.
Vorstand erhält neues Gesicht
Da nicht nur Fredy Schwab, der ehemalige Präsident und neuer Bistroleiter der Wizards, demissionierte, sondern auch Kassier Hugo Tobler, TK-Chef Luigi Pordenon und Beisitzer Fritz Schmutz, mussten diese Vakanzen geschlossen resp. durch neue Leute ersetzt werden. Die folgenden Personen wurde in ihre neuen Funktionen gewählt: Franz Wyss (Kassier), Andreas Oppliger (Beisitzer), Doris Christen (Beisitzerin - Materialwart) und Karin Quattrini (Beisitzerin - Sekretariat und J+S-Coach). Übrigens: bei den letzten drei genannten spielen Töchter bei den Wizards.
Finanziell auf gesunden Beinen
In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass ein Verein, in welchem ein Team in der Nationalliga A (SML - Swiss Mobiliar League) spielt, auf gesunden Beinen steht. Doch die Burgdorfer haben es dank kluger, bewusster Ausgabenpolitik geschafft, immer wieder die vom Verband aufgestellten Auflagen zu erfüllen. Die Suche nach weiteren Einnahmen wird deshalb nicht eingestellt, sondern logischerweise fortgesetzt. Einzig bei den Jüngsten musste eine moderate Anpassung des Mitgliederbeitrages vorgenommen werden.